VITA50plus

Themen: ,

Tanz als Jungbrunnen

am 17. Juli 2009

Bewegung ist gesund – doch wer keine Lust hat zu joggen oder ins Fitness-Studio zu gehen, für den ist vielleicht Tanzen eine beschwingte Alternative. Der Vorteil: Man braucht keine spezielle Ausrüstung und fast jeder hat diesen „Sport” in seinem Leben schon einmal ausgeübt. Und wer dann wirklich den „Schritt zum Tanzschritt” wagt, wird bald merken, dass Tanzen sich gut als Freizeitsport eignet.
Die rhythmische Bewegung zur Musik trainiert den ganzen Körper. Um die Balance halten zu können, werden alle Muskeln angespannt. Die Gelenke hingegen werden kaum belastet. Tanzen ist eine verdeckte Rückenschule, da Spannung und Haltung rund um die Wirbelsäule aufgebaut werden. Nicht zuletzt wird die Koordinationsfähigkeit trainiert und der Kreislauf kommt in Schwung. Das Merken der Schrittkombinationen wiederum schult das Gedächtnis.
Nicht zuletzt können beim Tanzen auch Pfunde schwinden: Fitness also für Körper und Geist, denn Tanzen ist schon immer Ausdruck von Freude. Musik hebt die Laune und lässt den Alltag vergessen.

Knochen brauchen Bewegung

Wer rastet, der rostet! Bewegung ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Vorbeugung und Therapie von Osteoporose (Knochenschwund). Mehr als sechs Millionen Deutsche, überwiegend Frauen ab 45 Jahren, leiden unter der heimlichen Volkskrankheit. Bei jeder Bewegung üben die Muskeln einen Reiz auf die Knochen aus. Diese werden dadurch angeregt, Knochenmasse aufzubauen. Die fließende Bewegung beim Tanz ist eine ideale Form, Muskeltraining und Knochenaufbau zu kombinieren.

Tanzen und Kondition

Mit Tanzen kann man seine Kondition und Ausdauer nachhaltig verbessern. Schon bei einem moderaten Tanzstil, wie Walzer oder Volkstanz, verbraucht der Körper ca. 360 Kalorien in der Stunde. Intensiver natürlich wird bei flotten Rhythmen wie Cha-Cha, Jive, Salsa und Co. die Kondition gestärkt.
Also: Tanzen stärkt die Gesundheit – Tanzen macht gesund und glücklich. Tanz ist die älteste Form, in der der Körper das Ausdrucksmittel ist. Tanzen hat einen großen positiven Einfluss auf Körper und Psyche.

Der erste Schritt

Damit es eins, zwei, drei im Walzerschritt… heißen kann, gilt es, einen ersten Schritt zu wagen. Tanzen kennt keine Altersbegrenzung. Erinnerungen an steife Tanzstundenzeiten haben ihren Schrecken verloren, locker und sportlich geht es heute in den Tanzschulen zu. Von klassisch streng bis modern wild, in den 2200 Vereinen des Deutschen Tanzsportverbandes und in unzähligen privaten Tanzgruppen ist für jeden etwas dabei. Und wer keinen Tanzpartner hat, kann trotzdem einen Tanzkurs besuchen, er ist unter Gleichgesinnten und nicht allein.

             
© 2012 VITA50Plus | Impressum | Home nach oben