Thema: Sport
Mit Golf am Ball bleiben
am 26. Juli 2009
Wenn auch allgemein die Schotten als Erfinder des Golf gelten, so gibt es jedoch auch andere Theorien, die den Ursprung in Kontinentaleuropa sehen. Aber auch in früheren Kulturen, in China, Ägypten, im alten Rom und Japan gibt es zwischen 1000 und 1400 Hinweise auf ein Spiel mit Ball und Schlägern. Es ist umstritten, bis zu welchem Punkt man diese Hinweise mit der modernen Spielart des heutigen Golfspiels in Verbindung bringen kann. Zweifellos verbürgt das erste in Schottland 1545 lateinisch geschriebene Golflehrbuch, dass es zu dieser Zeit einen geregelten Spielablauf gab. Das heute übliche Golfspiel wurde in allen nicht britischen Ländern erst im 19. oder 20. Jahrhundert eingeführt. Der Deutsche Golf-Verband nahm 1907 seine Geschäfte auf.
Regeln rund um den weißen Ball
Eine Besonderheit im Golfsport ist das sehr große und weitgehend natürlich belassene Spielfeld, so dass die Regeln eine Vielzahl von Situationen abdecken müssen. Grundsätzlich gilt es, einen Ball von mindestens 42,67 mm Durchmesser und einem Gewicht von höchstens 45,93 Gramm mit möglichst wenigen Golfschlägen in ein kreisrundes Loch von 10,8 cm Durchmesser zu treffen. Die Grundlage der Regeln ist 1744 schriftlich niedergelegt von den Gentlemen Golfers of Leith.
Golf und Gesundheit
Es ist vor allem die körperliche Aktivität über eine längere Zeit in der freien Natur, weshalb Golf als gesunde Sportart einzustufen ist. Eine Runde Golf, bei der in rund vier Stunden je nach Spielstärke durchschnittlich 8,5 km zurückgelegt werden, sind ein kontinuierliches Herz-Kreislauf-Training. Dazu kommt man immerhin auf einen Brutto-Kalorienverbrauch von 800-1200 kcal. Ein weiter positiver Aspekt ist der Stressabbau. Golfspielen bietet eine gute Voraussetzung, Konzentration, Gleichgewicht und Koordination zu verbessern. (KHR)
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