Themen: Ernährung, Gesundheit
Gewürzte Säfte gegen Erkältung und Co.
am 11. Januar 2010
Heiße Vitamine, lecker und gesund
Gewürze, sie ersetzen zwar nicht Heizung und Handschuhe, aber einen kleinen Anti-Bibber-Beitrag können Gewürze schon leisten. Vor allem die typischen Winter-Gewürze wie Zimt, Nelken, Anis, Muskat, Kardamom, Vanille oder auch Ingwer helfen, den Körper von innen zu erwärmen.
Ätherische Öle, die in den Gewürzen enthalten sind, regen den Kreislauf an und steigern die Körperwärme. Eine ideale Kombination mit heißen Fruchtsäften, Schnupfenviren in Schach zu halten.
Bio – Bio – Bio…
Für alle Bio-Säfte gilt: Die Vitamine, Flavonoide und andere im naturreinen Fruchtsaft enthaltenen Stoffe, die antibakteriell wirken, kommen nicht aus dem Labor. Sie sind Bestandteil der natürlichen Frucht. Synthetische Süßstoffe sind in Bio-Fruchtsäften nicht zulässig. Wenn zusätzliche Süße notwendig ist, wird Trauben- oder Apfeldicksaft eingesetzt. Auch synthetische Aromen kommen bei Bio-Produkten nicht in die Flasche. Sie bestehen in der Regel aus Frucht pur und nicht aus rückverdünnten Konzentraten. Sie werden gepresst und direkt abgefüllt.
Keine Kunst ist es, aus der Vielzahl der angebotenen Säfte und den Gewürzen, ein ganz persönlich abgestimmtes Heißgetränk zu kreieren. Gesüßt wird mit Honig, ein zusätzlicher Kick für das Immunsystem.
Die erhitzten Wintergetränke sind ausgesprochen lecker, sie stärken die Körperabwehr gegen Erkältungen. Mögen Wissenschaftler sich immer noch streiten, ob sich Erkältungen vermeiden oder zumindest verkürzen lassen, wenn man nur genug Vitamin-C-Tabletten einwirft. Die Erfahrung zeigt, ein großer Becher heiße Zitrone, gewürzt mit Honig und Ingwer, hat über Nacht so manchen anrückenden Schnupfen vertrieben.
Bis auf das Vitamin C sind die entzündungshemmenden Inhaltsstoffe der Säfte hitzestabil. Sie wirken auch, wenn der gewürzte Saft heiß dampfend in das Glas geschüttet wird. Vitamin C ist hitzeempfindlich. Es baut sich ab, je länger der Saft auf dem Herd und je heißer er wird.
Also: Die Heißgetränke vorsichtig erhitzen und nicht kochen. Befolgt man diese Anweisung, hält sich der Vitaminverlust in Grenzen.
Richtige Vitamin C-Bomben sind Hagebutte, Sanddorn und die Acerolakirsche. Sie eignen sich vorzüglich zum Mixen mit Säften der Johannis-, Holunder und Preiselbeere.
Apfel-, Kirsch-, Schlehen-, Zitronen-, Cranberry- und Granatapfelsaft sind gleichfalls auf dem Markt im Angebot.
Also:
Mit Phantasie und Geschmack Heißgetränke mixen, die eigenen Abwehrkräfte stärken und Schnupfen und Co. die rote Karte zeigen.
Übrigens: Alkohol in Maßen kann die Wirkung durchaus verstärken.
Karin Hehner-Rügge

