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Die Malerin Anne Huppelsberg

am 22. August 2009

Erfahrungen des Alltags, Begegnungen mit Menschen, mit dem Reich der Phantasie und mit der Welt der Märchen bestimmen ihre Ausdrucksweise. Erstaunlich ist, wie ihre Art der Landschaftsempfindungen, die einer realen Welt entspringt und somit konkrete Hintergründe hat, den Betrachter immer wieder in das Reich des Phantastischen entführt, ohne ihn aus der Berührung mit der Erdenschwere zu entlassen.
Anne Huppelsberg ist eine genaue Beobachterin mit einem soliden zeichnerischen Können. Besonders ihre farbigen Arbeiten setzen genaue Studien im Detail voraus. Aus dem Zusammenwirken vieler Einzelaufgaben, Detailbetrachtungen, Detailstudien und Farbüberlegungen entsteht das Bild in der ständigen Auseinandersetzung mit dem Gegenstand.
winterreise

Viele Bilder sind in Pastell gemalt. Die Möglichkeit einer schönen Weichzeichnung, der zarten Übergänge, scheinen geeignet, ihre besonderen Intentionen zum Ausdruck zu bringen. Auch die Qualität ihrer abstrakten Bilder verrät die professionelle Kenntnis eines gründlichen Naturstudiums. Der starken bildhaften Phantasie verdanken viele Sammler und Freunde Bilder, deren Mystik Zauberhaftes, manchmal Irreales in einer Farbsymphonie verbindet.
Ihre jahrelange Tätigkeit als Dozentin an der Volkshochschule führt Menschen zu einem erfüllteren Leben, zu großer inneren Zufriedenheit und Einklang mit sich selbst. In mehreren Fachbüchern hat Anne Huppelsberg die Grundsätze und Grundlagen ihrer Schaffensmethoden sprachlich und bildlich dargestellt.
Ihre Werke finden wir in vielen öffentlichen Gebäuden, im Weserrenaissance-Museum, im Schloss Brake, im Kreishaus Lippe, in der Landesbiliothek Detmold und in vielen privaten Sammlungen.
Pastellbilder hängen in London, Montreal und New York und Frühwerke in Öl in Los Angeles.

             
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