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Aromatherapie holt den Fühling ins Haus

am 10. Januar 2010

Aromatherapie

In diesem Jahr hatte uns der Winter besonders fest im Griff, und nicht immer hat er uns dabei seine schöne Seite mit sonnigen Schneetagen gezeigt, die zu ausgedehnten Spaziergängen einladen. Nein, statt dessen gab es graue, nasskalte Tage im Überfluss. Eine Belastung nicht nur für die sonnenhungrige Seele, sondern auch für den Körper:

Erkältungen oder Gelenkprobleme begleiten viele von uns durch den ganzen Winter. Bei solchen Beschwerden gehören ätherische Öle in jede Hausapotheke, denn ihre wohltuende Wirkung sowohl auf die Atemwege als auch auf Muskeln und Gelenke ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Das ätherische Öl aus den Blättern des Eukalyptusbaums lindert durch Inhalation oder in der Duftlampe Husten, Heiserkeit und Entzündungen. Inhalieren können Sie übrigens auch unterwegs einfach und schnell:

Geben Sie wenige Tropfen Eukalyptus- oder Kampher-Öl auf ein Taschentuch, halten Sie es sich nah an Mund und Nase (aber nicht direkt darauf) und atmen Sie tief ein. Bei Gelenkschmerzen hilft z.B. Wacholder – nicht als hochprozentiges Getränk nach dem Essen, sondern als Einreibung. Dazu werden einige Tropfen ätherisches Wacholder-Öl in ein fettes Trägeröl wie z.B. Arnika- oder Mandelöl gegeben.

Ist der Winter endlich überstanden, hält der Frühling Einzug und mit ihm neben der langersehnten Sonne auch die ersten Blütenpollen. Kaum hat man die Erkältung hinter sich, schon juckt wieder die Nase! Doch auch für dieses Ärgernis hält die Natur Mittel zur Linderung bereit, z.B. das schon bekannte Eukalyptus-Öl, das auch bei Allergiebeschwerden inhaliert werden kann, wie Forscher der Medizinischen Poliklinik der Universität Bonn bereits 2001 belegen konnten. Ein Geheimtipp unter den Kennern der Aromatherapie ist das ätherische Öl aus dem Holz der Zeder:

Ein Tropfen auf einem Stück Würfelzucker eingenommen lässt die Schleimhäute schnell abschwellen. Oft haben wir nach einem langen, trägen Winter auch Schwierigkeiten, wieder „in die Gänge” zu kommen: Vor dem Frühjahrsputz steht allzu oft die Frühjahrsmüdigkeit… Die hat jedoch keine Chance gegen die motivierende Wirkung frischer Zitrusdüfte! Zitronen-Öl belebt und fördert die Konzentration, Grapefruit wirkt stimulierend und verbreitet allseits gute Laune.

Besonders beliebt ist der fruchtig-süße Duft des Orangen-Öls, der uns ganz nebenbei auch noch erheitert und harmonisiert. Frühlingsmuffel kommen mit der folgenden Rezeptur für die Duftlampe ganz schnell aus den Federn: 7 Tropfen Grapefruit + 1 Tropfen Limette + 5 Tropfen Benzoe einfach ins Wasser der Duftlampe geben.

Dem Frühjahrsputz steht nun nichts mehr im Wege – und das Zitronen-Öl können Sie dafür gleich wieder zur Hand nehmen, denn einige Tropfen im Wischwasser verbreiten nicht nur einen frischen Duft, sondern wirken auch desinfizierend – eine Eigenschaft, die sich Kliniken und Ärzte in ihren Kranken- und Wartezimmern durch eine dezente Beduftung mit Zitronen-Öl zunutze machen. Auch echte Frühlingsgefühle können Sie sich mit Hilfe ätherischer Öle ins Haus holen – verführerische Blütendüfte wie die der kostbaren Essenzen aus Rose, Magnolie oder Jasmin sorgen für einen sinnlichen Zauber in der Luft, dem man einfach nicht widerstehen kann!

Ätherische Öle sind wahre Wunderwerke der Natur und können uns mit ihren wunderbaren Eigenschaften in vielerlei Weise unterstützen: Sie können Beschwerden lindern, uns helfen zu entspannen und unser Wohlbefinden steigern. Wichtig ist jedoch, ausschließlich 100 % natürliche und qualitativ hochwertige Öle zu verwenden, die Sie immer in der Apotheke erwerben sollten. Das pharmazeutische Fachpersonal dort kann Sie kompetent beraten, welche Öle für Sie geeignet sind, wie sie angewendet werden und welche Öle wirklich 100 % natürlich sind.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.taoasis.de

             
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